Gigantisch und unglaublich hell. So beschreiben Astrologen das, am 28. September stattfindende Ereignis des „Supermondes“. Durch das Zusammenfallen von Vollmond und größtmöglicher Erdnähe wird unser ständiger Begleiter weit größer und heller erscheinen, als wir es sonst gewohnt sind. Hinzu kommt noch, dass der Vollmond wieder den Erdschatten durchwandert und das bedeutet zusätzlich auch noch eine totale Mondfinsternis und somit einen „Blutmond“
Der Mond kommt der Erde Ende September besonders nahe
Mondfreunde aufgepasst! Am 28. September ist ein Ereignis zu bewundern, welches in dieser Form das Letzte mal 1982 stattgefunden hat und erst 2033 in dieser Form wieder zu bewundern sein wird. Wie „noz.de“ berichtet, soll der Mond an diesem Tag der Erde 20mal näher kommen als im Vorjahr. Beste Voraussetzungen also für ein Naturspektakel der Extraklasse. Besonders spektakulär ist die anschließende Verwandlung des Supermondes in einen Blutmond, denn im Zuge der totalen Mondfinsternis erscheint der Mond nicht dunkel sondern rot.
Bedeutet der „Blutmond“ das Ende der Welt? Christliche Fanatiker und ihre Thesen
Dieses Ereignis lässt regelmäßig christliche Fanatiker und Verschwörungstheoretiker zur Höchstform auflaufen, denn weltweit gibt es Gruppen, die seltene Mondphänomene mit umwälzenden Ereignissen verbinden. Als Beispiele seien die Gruppen rund um die amerikanischen Prediger John Hagee und Mark Blitz genannt. Während Blitz die „Blutmonde“ in Verbindung mit biblischen Festen bringt, erkennt Hagee in diesem Naturschauspiel eine Übereinstimmung mit apokalyptischen Bibelzitaten. Beide Prediger sind überzeugt, dass dem „Blutmond“ dramatische Ereignisse folgen werden.
In der Nacht von 27. auf 28. September ist es soweit. Vorhang auf für den „Blutmond“
Wie die „Augsburger Allgemeine“ online berichtet, tritt der Mond am 28. September um 3.07 Uhr in den Schatten der Erde ein. Bis 6.27 Uhr wird dieses Ereignis dann andauern und durch den Austritt des Mondes aus dem Schatten der Erde wieder zu Ende sein. Das Naturschauspiel wird unter anderem in Europa, Afrika, Amerika und Ostasien zu bewundern sein. Bleib nur zu hoffen, dass dieses Naturphänomen ohne die angekündigten dramatischen Umbrüche von statten gehen wird, denn umwälzende Ereignisse hat Europa auch ohne den „Super-Blutmond“ in Hülle und Fülle.
Bild: trombone65(PhotoArtLaatzen) – CC-BY-ND 2.0 – flickr.com
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